Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Tipp des Monats März 2026

Den Stichtag 31. März 2026 nicht versäumen! Bis zu diesem Datum lassen sich noch freiwillig Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung rückwirkend für das Jahr 2025 einzahlen. Das ist wichtig für alle, die sich überhaupt die Vorteile einer gesetzlichen Rente sichern wollen, um beispielsweise die Mindestversicherungszeit von fünf Jahren zu erreichen. Oder es ist ein einfacher Weg, um sich die gesetzliche Rente selber aufzupeppen.

Besonders praktisch: die Höhe der Einzahlungen darf man selber festlegen, sie muss für 2026 nur zwischen 112,16 Euro und 1571,70 Euro für jeden nachgezahlten Monat liegen. Mit dieser Nachzahlung erhöht man sich nach zwölf Monaten die Rente im Alter um 5,68 bis 79,63 Euro jeden Monat. Das klingt zunächst nach nicht viel, aber auf die Länge betrachtet bringt schon etwas: Ohne jegliche Rentensteigerung hätte man die Einzahlungen nach 19,7 Jahren Rentenbezug wieder heraus. Tatsächlich dürfte sich in den allermeisten Fällen die freiwillige Nachzahlung viel früher lohnen: Denn auch diese Rente nimmt an den zukünftigen Rentensteigerungen teil. Diese sind zwar nicht garantiert, aber sie brachten vor allem in den letzten Jahren eine recht hohe "Verzinsung". Dazu kann man in den meisten Fällen die Einzahlungen auch noch von der Steuer absetzen.

Diese freiwillige Einzahlung nutzen darf, wer in Deutschlands wohnt, mindestens 16 ist, und in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht schon pflichtversichert ist. Das gilt etwa für Selbständige, viele Freiberufler oder sonst nicht erwerbstätige Erwachsene wie Hausfrauen und Hausmänner. Ebenso können Deutsche, die im Ausland wohnen solche freiwilligen Beiträge nachzahlen. Dasselbe gilt für Altersrentner vor Erreichen ihrer Regelaltersgrenze sowie Altersteilrentner.

Ohne Antrag läuft bei der Rentenversicherung ja wenig, deshalb ist diese freiwillige Einzahlung auch über ein Formular zu beantragen – es trägt die Kennung V0060.